Nachdem ich die letzten Tage das Portrait-Zeichnen nach Anweisung von einem Instruktor der New Masters Academy geübt hatte, habe ich mir gestern eine kleine Auszeit gegönnt. Für einen Anfänger, wie ich es bin, kann das korrekte Zeichnen sehr fordernd sein. Bis zu einem gewissen Grad ist es gut gefordert zu werden, doch zwischendurch sollte man auch loslassen.

Die Blinde-Konturen-Zeichnung (Blind Contour Drawing) ist eine tolle Übung die dabei hilft loszulassen und sich dabei komplett auf das Motiv, in meinem Fall war es die Natur, einzulassen.

Ich mache diese Übung sehr gerne, wenn ich vor dem Zeichnen locker werden will. Ich wende die Blinde-Konturen-Zeichnung aber auch an, wenn ich mich richtig auf das Motiv einstellen möchte. Dabei kann man ohne auf das Blatt zu blicken, sich während des Zeichnens (am Beispiel eines Gänseblümchens) folgendes vorstellen:

  • Wie fühlen sich die Blüten an? Und wie der Stängel?
  • Wie riecht die Blume?
  • Welche Form kann ich erfühlen?
  • Welchen Rhythmus kann ich wahrnehmen?
  • Wie wirkt die Farbe auf mich? Mit welchen Farben würde ich sie lieber beschreiben?
  • Wie hört sie sich an?

Man kann ruhig der Kreativität freien Lauf lassen und mit den Fragen noch weiter gehen, um mehr über das Motiv zu erfahren.

Blinde Konturen Zeichnung Blinde Konturen Zeichnung

 

Eine kleine Vorschau für morgen

Ich habe heute angefangen einen Kurzfilm zu drehen. Auch wenn ein Film nicht aufwändig produziert wird, muss man dennoch ein paar Stunden für den Schnitt, das Vertonen und eine Botschaft einplanen. Ich hoffe, dass ich ihn morgen fertig bekomme.