Man gibt nicht gerne zu, wenn es nicht so läuft wie man es gerne hätte. Aber es gibt diese Tage, an denen keine Motivation vorhanden ist und es sogar schwer ist sie herbei zu zaubern. Oft funktioniert es sehr gut mit Musik oder einem inspirierenden Video, aber manchmal eben nicht. Gestern ging es mir auch schon so. Doch heute bereitete mir das Zeichnen noch weniger Freude. Was macht man in so einem Fall am besten?

Diese Phasen kommen und gehen. Manchmal ist es nur ein Tag und manchmal sind es mehrere. Im Normalfall würde ich mir eine kleine Auszeit gönnen und mich mit etwas anderem beschäftigen. Abstand zu nehmen ist eine sinnvolle Strategie, denn dann kann man wieder neue Energie tanken und frische Ideen einbringen. Genauso wie es beim kreativen Prozess wichtig ist, eine Zeit der Inkubation zuzulassen, damit unser Unterbewusstsein auch mitmischen kann.

Ich habe das 365 Tage Projekt gestartet, damit ich am Zeichnen konstant dran bleibe und meinen Fortschritt festhalten kann. Auch der Prozess der Entstehung, meine Erfahrungen und die Emotionen, die damit einhergehen, möchte ich festhalten. Dazu eignet sich das Zeichnen sehr gut, denn ich beherrsche es noch nicht und somit bringt das viel Potenzial für Erfolge, aber auch für das „Scheitern“.

Klar gibt es viele Methoden sich zu motivieren, aber manchmal kann man sich erlauben einen melancholischen Tag anzunehmen. Außerdem lohnt es sich auch Gefühle im Skizzenbuch festzuhalten.

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